SUSAN WERNICKE

Vorstandsmitglied, bito ag

Berlin-Wilmersdorf

Die bito AG ist ein klassisches Familienunternehmen, das sich als Farben­großhandel mit Herstellerkompetenz für Lacke, Böden und Putze ebenso einen Namen gemacht hat wie als Sponsor und Partner von sozialen und regionalen Initiativen und Charities.

Wie wichtig ist Berlin für deine Arbeit?

Es ist schon so, dass Berlin ein Pulsschlag oder ein Motor für mich ist. Die Stadt ist lebendig und kreativ und fordert die ganze Aufmerksamkeit – wie meine Arbeit auch.

Wo in Berlin wohnst du?

Ich wohne tatsächlich auf dem Dorf ... Aber das Zentrum meiner Arbeit befindet sich mitten in Berlin. Und da freue ich mich, wenn ich abends entspannt ins Dorf einfahre. Heiligensee.

Susan Wernicke, bito ag

Bist du da geboren?

Nein, ich stamme ursprünglich aus Thüringen, hatte aber immer die Tendenz, im Norden meine Koffer auszupacken. Die Verbindung von Landschaft und gut wohnen ist da einfach so toll: Wald und Wasser, und trotzdem ist es Berlin. Ich bin in zwanzig Minuten am Ku'damm.

Und du arbeitest in Wilmersdorf ...

Ja, das ist wie mein zweites Zuhause, und da wir alle sehr geschäftig sind, verbringe ich sehr viel Zeit in Wilmersdorf.

Was ist für dich ein typischer Berliner?

Das ist für mich einer, der nicht in Berlin geboren ist. Hier fühlen sich sehr viele Zugezogene wohl; es ist multikulti und sehr lebendig. Typisch sind auch die Berliner „Macher“, die direkt vor der Haustür schauen, was man tun kann, und die Dinge anpacken.

So heißt der Verein ja auch, denn wir sind ja selbst „Made in Berlin“ ... Was hat die Stadt dir gegeben?

Ich glaube, das ist eine Mischung aus Viele-Leute-kennenlernen, oft unterwegs, aber gleichzeitig auch zu Hause zu sein; Offenherzigkeit und eine familiäre Anbindung zu bieten oder zu haben ...

Was machst du im Verein „Made in Berlin“?

Ich bin einer der Beiräte und für Marketing zuständig. Das ist etwas, das ich sehr gerne mache. Insbesondere unser Engagement für Kinder und Schüler hat mir Spaß gemacht.

Was für Leute passen zu „Made in Berlin“?

Ich bin für eine gesunde Mischung. Es ist gut darauf zu setzen, dass Leute gerne zu uns kommen: Unternehmer, Künstler, Kreative. Ich denke aber auch an Handwerker – das Handwerk ist unglaublich vielschichtig, und davon lebt Berlin. Wissenschaft und Technik interessieren uns auch.

Wie kommt man zu uns?

Oh, wir können ganz gezielt werben und interessante Menschen direkt ansprechen. Leute, die wirklich Lust haben, im Verein aktiv zu sein. Denn letztendlich ist es das regionale Engagement, das „Made in Berlin“ ausmacht.

 

Das Interview führte Albrecht Behmel.